Mein Herz in deiner Hand

mein herz
Ich will vorwärts,
nicht zurück – sehn was mir davon übrig bleibt,
Nicht stolpern, einfach weiter gehen, heimwärts.
in Gedanken bei dir verweilt.
Du hast dir Gruben gegraben,
wartest das jemand anderes reinfällt.
Wunden mit Dolchen heilen, dein Vorhaben.
Luftschlösser mit Scherben in der Hand zerdrückt, nichts was zusammenhält.
Weiterlesen

collage1

Ich schlucke schmerzend Widerhaken, die mich zerreißen, endend in Anfängen, die kein Ende nehmen, anfänglich bluten, eiternd alles einnehmen.

Ich will aufbrechen, um auszubrechen, abzurechnen, mit dem was immer wieder nur nässende Leerstellen zwischen den Zeilen hinterlässt.

Den wiederkehrenden Geschichten, aufgehoben, sorgsam hervorgehoben; auserlesene Versprecher, verlesene Versprechen. Versprochen; gebrochen.

Bist du willig anzuhalten, festzuhalten, innezuhalten, das anhaltende Gefühl aufrechtzuerhalten, den immer selben Haken an den Nagel zu hängen, hängen geblieben, gefallen, Gefallen gefunden – fallen lassen, fallen gelassen.

Lass und einfinden und anfinden, was schon lange gesucht wurde, die nicht heilen wollende Wunde vergessen, vergebens versorgt, verhalten verflucht, törichte Ideen nähren, zwangsernähren, befüllen, bis sie triefend nass alles überspülen, weitermachen, weiterkämpfen, Distanzen bekämpfen, Zwischenräume füllen, fühlen, heimfinden; gefunden werden.

 

Weiterlesen

Pflaster statt Rasierklinge

DSCF1289

Da stehst du, so schön, so anders, so voller Freude. Dein Lächeln gilt auch mir. Dass wir Nacht für Nacht hier sitzen und reden, nicht selbstverständlich, nicht geplant, nicht gesucht, aber entschieden zu bleiben. Wenn sich deine Lippen bewegen scheint alles einfach. Alles andere ausgeblendet, im off. Nur wir Zwei. Unsere Worte füllen Stunden, deine Worte füllen Risse, Kratzer, die sich viel zu oft wie Krater anfühlen. Auch du kennst sie nur zu gut.

Weiterlesen

Auf stürmischer See – no happy ending

©HellbuntFotografie/Juliane Großmann

„Wir haben uns auf hoher See gefunden ohne die Vorstellung von einem Hafen, in dem wir hätten Zuflucht finden können.“ Fernando Pessoa

Die Wellen höher, reißender, als all unsere Erwartungen und Hoffnungen. Jeder nasse Peitschenhieb tränkt uns nur mehr, als es unsere Wünsche hätten je füllen können. Die Lungen salzig, triefend, zu feucht, um für einen beruhigenden Atemzug inne zu halten.

Weiterlesen

30 Random facts

©HellbuntFotografie/Juliane Großmann
  1. Ich liebe den Geruch von Regen auf warmen Asphalt.
  2. Ich liebe den Geruch von frisch gemähtem Gras.
  3. Ich liebe den Geruch von Flieder. Für mich der schönste Geruch überhaupt. Danach kommt der Duft von Freesien, Lilien und Lavendel.
  4. Ich könnte stundenlang im Meer stehen oder sitzen. Dabei genieße ich das Meer mit allen Sinnen. Das Meer schmecken, riechen, fühlen und hören – wunderbar!
  5. Ich bin ein Nachtmensch und komme mit wenig Schlaf aus. Bin aber ein Langschläfer, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.
Weiterlesen