I see your true colors

Sie, so zart, elfenhaft, weich, wunderschön. Ihre Haare, wie Feuer. Brennen, wie ihr verwundbares Herz. Vor Schmerz, aber auch unstillbarem Lebenswillen. Ihre Augen warm, einladend, Spiegel ihrer wunderschönen Seele, doch schimmern auch die Scherben ihrer Selbst durch, lassen erahnen, dass ihre Gedanken nicht nur von schönen Erinnerungen erzählen können. Das Lächeln freundlich, anziehend, ansteckend, doch die Lippen verstecken unausgesprochenes. Dinge, die lieber nicht gesagt, erlebt oder erinnert werden sollen. Ihre Seele verwundet, müde von so vielen Lasten, die an ihr ziehen, sie zu Boden zwingen. Doch zwischen all den traurigen Noten spielt eine wunderschöne, betörende Musik. Zeigt, dass diese Seele voller Tatendrang, Liebe und Hoffnung ist, verletzlich, aber schöner, als es je ein Wort beschreiben könnte.

Egal, wie viele Dämonen sie auf ihren Schultern sitzen hat, wie viele Lasten sie schleppt; ich trage sie mit ihr. Denn durch ihre Augen kann ich mich besser sehen, erkennen. Sie zeigen mir meine Farben. Ihr Lächeln lässt mich strahlen, meine Sorgen vergessen. Ihre Seele, seelenschön, wie meine, hat trotz des zermürbenden Mülls Platz für mich gemacht, sich geöffnet. Also lade ich ihre Dämonen ein, mit mir zu spielen, damit sie wenigstens für einen Moment leichter wird.

Denn ich sehe ihre wahren Farben. Ich kenne alle dunklen Farben und den grauen Schleier, der sich auf alles Schöne legt. Ich schaue unter diesen Dunst, sehe ihre Farben, die so schön sind. Strahlend in einem warmen Gold, frischem hoffnungsvollen Blau und herzerwärmenden Rot. Ich sehe ihre wahren Farben und dafür liebe ich sie.

 

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