Liebe und andere Unannehmlichkeiten

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Liebe.

Egal wohin man schaut (es ist ja auch gerade Frühling), sie ist überall, wird überall beschrieben, diskutiert, auseinandergenommen. Wie liebt man, wen liebt man, warum? Unausweichlich sich selbst Gedanken darüber zu machen. Gedanken über die Liebe, wen man liebt und warum, ob man richtig liebt, geliebt hat; ob es die Liebe überhaupt gibt. Schwer zu beantworten, als Single, langjähriger Single.Hin und her geworfen zwischen absoluter Freiheit, dem Wissen, sich selbst genug zu sein. Zufrieden mit dem ICH, anstatt dem oftmals vorherrschenden, lächerlichen WIR. Mein Singledasein, selbstgewählt und Ergebnis zu weniger Möglichkeiten zugleich. Der Wunsch eine Konstante in Form eines Mannes neben sich zu wissen gefangen in einer entromantisierten Welt voller Onlineangebote, kurzgefasster belangloser Kommunikation, zu viel virtuellen Information potentieller Liebhaber und Weggefährten und Druck einer Gesellschaft die den Gleichschritt bevorzugt statt Individualität.

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Wie weit gehen? …bis es nicht mehr weh tut… …bis ich endlich da bin… …bis es richtig ist… …bis es besser ist… …bis ich schlafen kann… …bis es vorbei ist… …bis es anfängt…
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Hinfallen

Hinfallen, immer wieder hinfallen. Die Nase schon so blutig, das Kinn wund, aufgekratzt, aufgeschirft, verkrustet von all dem Blut, dem stetig wachsendem Grind – dem wieder aufreißen, antrocknen. Und immer wieder hinfallen.

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Im Herzen Musik, auf den Lippen ein Lied, die Arme geöffnet zum Beat, dem Takt, der alles mitreißt, aufreißt, mitnimmt, weitertreibt. Die Lungen gefüllt mit Harmonien, lieber nicht ausgeatmet, um sie zu konservieren. Das Blut, in Wallung, getrieben vom Rhythmus, den Klängen, dem Tosen, Rauschen, Trommeln. Ich, bewegt von einem Song, meiner Melodie, die Stimmbänder immer bereit sie jeden Tag zu summen. Ich, erfüllt von mir, dem Leben, dem Lied…tanzend, springend, schneller, höher, weiter, immer weiter!
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